BALLADE DER MÄDCHEN VERGANGENER ZEIT

– Findet nicht statt –


Lebendiges Theater gegen das Vergessen
voller Poesie, Ekstase, Galgenhumor und Musik

Fassung und Regie: Ioan C. Toma

Blick zurück im Zoom
„Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?“ fragte François Villon um 1450 in seiner „Ballade der Damen vergangener Zeit“. In  seinem Bühnenstück beschwört Ioan C. Toma (Fassung und Regie) authentische Erinnerungen an böse Zeiten.

Foto Drei in Rumänien geborene Frauen, Anitza Nandris Cudla, Ana Novac und Bettina Schuller, haben in Büchern beschrieben, was ihnen im Zweiten Weltkrieg geschah.
Tomas Inszenierung wurde am 13. März in der Reithalle München uraufgeführt. Für den Theatermacher verbinden sich die historischen Zeitzeugnisse mit  eigenen Erfahrungen. „Ich stelle mich einer Geschichte, die direkt mit mir zu tun hat. Wir öffnen ein Zeitfenster im Leben dreier Frauen am Ende des Krieges. Und sie vertreten drei Nationen, die in Rumänien leben.“ Gabriella Lorenz in der Abendzeitung München

Foto KopieFesselnd hat Toma die Geschichten … zu einem eindrucksvollen Theaterprojekt collagiert…
Unterstützt von der Akkordeonistin Jolanta Szczelkun lassen zwei Schauspielerinnen in schlichten weißen Kleidern (Kostüme Bonnie Tillemann) die Vergangenheit lebendig werden…
Den beiden  Darstellerinnen Ileana Tautu und Susanna Kratsch gelingt es mit minimalen Mitteln, einen fesselnden Sog zu erzeugen, für einen packenden Theaterabend. Petra Hallmayer, Süddeutsche Zeitung

Fantom e.V. mit Unterstützung der in den USA und Rumänien eingetragenen Stiftung Aspera (www.aspera.ro) hat die Trägerschaft für die beiden Aufführungen übernommen.
Die „Ballade der Mädchen vergangener Zeit“ – ein Beispiel einer geglückten Vernetzung von Geschichte und Literatur, die die Auseinandersetzung mit den ideologischen Verwerfungen des letzten Jahrhunderts nicht mit der Gnade der späten Geburt enden lässt.
Ioan C. Tomas künstlerische Umsetzung von drei ganz unterschiedlichen Biographien in Rumänien geborener Frauen, fokussiert auf die Zeit, als Zweiter Weltkrieg, Nationalsozialismus und Holocaust zu Ende gehen, halten auch für die Nachwelt das Bewusstsein wach für Schuld, Leid, Verantwortung, damals und heute.

Die Aufführungen in Berlin wurden bis auf Weiteres abgesagt.

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