Über uns

Der Verein Fantom e.V. wurde 1994 in Berlin gegründet. Sein vollständiger Name lautet: „Fantom Verein zur Förderung von Kunst und Kultur und zur Schaffung eines historischen Bewusstseins e.V.“.

Darin spiegelt sich die Ausrichtung des Vereins auf zwei Schwerpunkte: Kunst und Kultur einerseits und wissenschaftliche Zusammenarbeit andererseits, insbesondere mit historischem und internationalem Bezug.

Kunst, verstanden als Möglichkeit der kreativen Provokation, als Möglichkeit, auf Widersprüche zu verweisen und Fragen zu stellen, verlangt nach der Auseinandersetzung mit dem Betrachter.

Unsere Aktivitäten im künstlerischen Bereich umfassen die Organisation von Ausstellungen, Lesungen, Musik- und Theateraufführungen. Wir eröffnen damit Künstlerinnen und Künstlern, die in Deutschland – oft in Berlin – leben und arbeiten, aber auch besonders solchen aus mittel- und osteuropäischen Regionen, einen Raum der Entfaltung und Präsentation Die Galerie Fantom in der Hektorstr. 9-10 in 10711 Berlin-Charlottenburg bietet dafür den passenden Rahmen.

Die Vernetzung mit unserem Partnerverein in Frankreich macht die gesamteuropäische Dimension dieser Aktivitäten deutlich. Im Archiv auf unserer Website haben wir die Veranstaltungen chronologisch dargestellt, aus denen sich das Spektrum unserer Aktivitäten im Themenbereich Kunst und Kultur leicht ablesen lässt.

In Zukunft wollen wir auch verstärkt Projekte zur Unterstützung des künstlerischen Nachwuchses im Sinne einer grenzüberschreitenden europäischen und internationalen Vernetzung anbieten. Jeglicher Art von Intoleranz setzen wir das Miteinander, die freie Entfaltung und die Toleranz gegenüber dem anderen entgegen. Junge Menschen mit künstlerischen Ambitionen sollen sich in der Galerie oder auch virtuell begegnen und zu bestimmten Themen gemeinsam arbeiten, wie z.B. der Visualisierung von Wahlen im demokratischen Prozess. Die Vielfalt der Darstellung von gemeinsamen Werten ist gerade in der heutigen Zeit ein besonderes Anliegen des Vereins.

Das 20. Jahrhundert mit seinen beiden verheerenden Weltkriegen hat tiefe Spuren im kollektiven Gedächtnis hinterlassen. Menschliche Themen aufzuspüren, die in der historischen Aufarbeitung nicht unbedingt im Mittelpunkt standen, war und ist ein weiterer Schwerpunkt des Vereins Fantom e.V.

So haben wir uns in zahlreichen Projekten mit dem Schicksal von Besatzungskindern beschäftigt, über ihr unermessliches Leid ist wenig bekannt. Im Verlag C&N haben wir als Projekte des Vereins eine Reihe von Büchern zum Thema Besatzungskinder wie auch zu Gefangenschaft von Soldaten herausgegeben (zu finden auf unserer Website).

Fantom hat im Laufe der Jahre auch eine themenorientierte Vernetzung entwickelt. So kooperieren wir mit anderen Vereinen, denen Kunst, Kultur und Wissenschaft am Herzen liegen (Proartevivendi, ein tschechischer Kunst- und Kulturverein). Darüber hinaus engagieren wir uns auch in Projekten mit Kommunen (Stadt Woldenberg / Dobiegniew in Polen) und in einer transnational-europäisch orientierten ökologisch-sozialen Bewegung (PACE).

Der Verein Fantom e.V. ist seit 2003 als gemeinnützig anerkannt und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.


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