Archive for November 2014

SHIFTING IDENTITIES

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196 polnisch-jüdische Kinder überlebten den Holocaust, weil polnische Katholiken sie vor den Deutschen versteckten

Eine Installation mit Fotoportraits und Videointerviews von
Jani Pietsch (janipietsch.de)

Im Archiv eines Ghettokämpfermuseums in Israel fand sie ein Fotoalbum aus dem Jahr 1949:
Ewa_WeilerDie 196 Passbilder zeigen polnisch-jüdische Kinder, die den Holocaust überlebten, weil polnische Katholiken sie vor den Deutschen versteckten.
Im Transit des jüdischen Kinderheims von Zabrze kehrte ihre jüdische Identität
zu ihnen zurück. Und das Trauma, als einzige ihrer Familie überlebt zu haben.
Im Innern der begehbaren Kartoninstallation berichten drei dieser Kinder, die heute in Israel leben, in einem Video von ihrem Überleben in Polen.

Vernissage: Freitag, 5. Dezember 2014  19:00 Uhr

Die Ausstellung ist bis zum 15. Dezember geöffnet von
Dienstags bis Sonntags, 15:00 bis 19:00

Vom 16. Dezember 2014 bis zum 16. Januar 2015
auf Anfrage (0175.9039857)

Fantom e.V.  – Netzwerk für Kunst und Geschichte(n)
Hektorstraße 9 – 10
10711 Berlin (Nähe Adenauerplatz)
Tel. 030.432 093 68
www.fantom-online.de
info@fantom-online.de
www.facebook.com

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DOPPELT GEWORTET

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Lesung und Musik in der Galerie Fantom

Es gibt mindestens zwei gute Gründe, endlich wieder zu einer Lyriklesung mit Cellomusik in die Galerie Fantom in der Hektorstraße zu kommen:

Die neuen Kalender der Reihe „LYRISCHE MOMENTE“ sind da – druckfrisch und wunderschön

Und, ebenfalls gerade erschienen: „NAHAUFNAHME“ – ein Foto-Lyrik-Band, herausgegeben vom Verlag C&N

0_Deckblatt klLYRISCHE MOMENTE 2015
Bereits zum achten Mal präsentiert das feinsinnige Duo sein sehenswertes Kunstwerk, das in diesem Jahr von Vietnam und Kambodscha inspiriert wurde. Reisen Sie zwölf Monate lang mit Steffen Rothammels Fotografien (www.radix-art.com) und genießen Sie die lyrischen Momente, die Julia de Boors Gedichte (www.juliadeboor.de) Ihnen dazu schenken.

Über die Autoren
_c_typografic_klJulia de Boor (*1971) lässt sich beim Schreiben vom Alltag inspirieren: „Was mich bewegt, sind Begegnungen mit Bildern, Texten, Menschen, der Natur… Ich äußere mich dazu, verdichte meine Gedanken, um die Leser oder Zuhörer zu berühren und ihnen lyrische Momente im Alltag zu schenken.“

Steffen Rothammel (*1974) ist fasziniert von der Macht der Bilder: „Auf die unendliche Schönheit und Verwundbarkeit der Erde, des Lebens und der Kulturen aufmerksam zu machen, ist mein Antrieb. Die Fotografie dient mir hierzu als Werkzeug.“
Steffen Rothammel hat uns aus Garmisch-Partenkirchen eine Auswahl seiner Lieblings-motive der bisher erschienenen Kalender geschickt, an denen Sie sich in der Pause zwischen beiden Lesungen erfreuen können.

NAHAUFNAHME – mit Blick auf die Herkunft
nah_coverIm Februar 2011 begann, was sich nun in Form dieser außergewöhnlichen Neuerscheinung offenbart: eine behutsame Begegnung von Fotografien Einar Bangsunds (2010 bei Fantom) mit Gedichten Julia de Boors zu einem Tabu belasteten Thema: Kriegskinder.
Selbst persönlich betroffen, portraitierte der in Norwegen geborene und in Deutschland aufgewachsene Fotograf andere Kriegskinder aus Norwegen. Sie sind miteinander verbunden durch ihre Geschichte – allesamt erst als Erwachsene damit konfrontiert, dass die Mutter Norwegerin und der Vater ein Deutscher war.

„Wie geht das Leben weiter, wenn man erfährt, dass nichts so ist, wie es scheint?“

Die Berliner Künstlerin sieht Bangsunds Bilder, hört seine Geschichte und ist so berührt davon, dass sie gleich im Sommer in der Galerie dazu Hintergrundinformationen sammelt, sich beliest, Gedichte dazu schreibt und Lieder komponiert.

Es entstehen 33 verdichtete Nahaufnahmen zu den Portraits, die nun, dank Ludwig Norz und dem Verlag C&N, in Buchform vorliegen und aus denen Julia de Boor im zweiten Teil der Lesung Lieder, Gedichte und Kompositionen vorträgt.

doppelt gewortet
zähle ich dein schweigen
mein warten bleibt
ebenso

Dienstag, den 2. Dezember 2014  19:00 Uhr

Eintritt frei

Fantom e.V.  – Netzwerk für Kunst und Geschichte(n)
Hektorstraße 9 – 10
10711 Berlin (Nähe Adenauerplatz)
Tel. 030.432 093 68
www.fantom-online.de
info@fantom-online.de
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