Gisela Dietz

Mit Skalpell und Federkiel – Aus dem Leben des Homöopathiebegründers Samuel Hahnemann.
Gisela Dietz liest aus ihrer Roman-Biografie, Brünne-Verlag, Berlin 2005

Sonntag, 11. September 2011 – 18.00 Uhr

Galerie Fantom e. V.
Hektorstr. 9 – 10
10711 Berlin (U-7 Adenauerplatz)
www.fantom-online.de
www.facebook.com

Infotelefon 0172 23 63 199 – www.leselounge-birgitbauer.de

Eintritt: € 5,00

Die Medizin befand sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Umbruch. Drastische Behandlungsmethoden wie Aderlass, Abführ- und Brechmitteltorturen standen wissenschaftlichen Entdeckungen und neuen Ideen gegenüber. Das Zeitalter der „heroischen Medizin“ ging zu Ende.

In dieser Zeit setzt sich Samuel Hahnemann, ein junger, mittelloser Mann aus Meißen, gegen familiäre Widerstände durch und erreicht den Zugang zum Medizinstudium. Vier Jahre lang lernt und hungert er und promoviert schließlich in Erlangen. Danach beginnt er zu praktizieren, stellt jedoch bald fest, dass er seinen Patienten mit dem erworbenen Wissen nicht wirklich helfen kann. Während er mit seiner Familie ruhelos durch Deutschland wandert, schreibt, forscht und laboriert er und entwickelt eine neuartige, ganzheitliche Heilmethode: die Homöopathie.

Similia similibus curentur – Ähnliches kann mit Ähnlichem geheilt werden.

Als Pharmazeutin und Fachjournalistin hatte Gisela Dietz immer irgendwie mit Homöopathie zu tun und hatte sie stets offen, aber kritisch betrachtet.1996, anlässlich des zweihundertsten Jahrestages der „Homöopathiebegründung, gab es im Deutschen Hygienemuseum in Dresden eine große, umfassende Ausstellung. Gisela Dietz war als Journalistin dort und erfuhr zum ersten Mal, wie spannend die Geschichte der Homöopathie und vor allem wie spannend das Leben ihres Begründers war. Danach hat Samuel Hahnemann sie nicht mehr losgelassen. Sie begann zu recherchieren, las alle verfügbaren Biografien, besuchte Archive und Sammlungen bis hin nach Stuttgart und Wien und langsam nahm das Projekt Gestalt an. Ihr Ziel: Im April 2005, zum 250. Geburtstag Hahnemanns, wollte sie ein Buch über den Homöopathiebegründer präsentieren, das es so bisher noch nicht gab.

Mit Skalpell und Federkiel ist exakt recherchiert, fachlich korrekt, aber vor allem leicht lesbar – eine Lektüre nicht nur für Homöopathen, sondern für alle, die sich für Medizingeschichte und spannende Biografien interessieren.

Gisela Dietz, 1955 in Mittweida (Sachsen) geboren, arbeitete nach ihrem Studium an der Ingenieurschule für Pharmazie Leipzig als Pharmazie-Ingenieurin im öffentlichen Apothekerwesen. 1990 absolvierte sie eine journalistische Ausbildung und ist seitdem als freie Fachjournalistin im Bereich Pharmazie/Medizin tätig. Seit 1998 lebt sie mit ihrer Familie in Berlin. 1996 begann sie mit ihrer Recherche über Samuel Hahnemann und zur Homöopathie. „Mit Skalpell und Federkiel“ ist ihre erste literarische Veröffentlichung. Zurzeit arbeitet sie an einem neuen Romanprojekt, einem Politthriller. www.dietz-gisela.de


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