Archive for Februar 2011

Leben in Balance

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Hubertus von Bredow stellt die autorisierte Biografie über den tschechischen Jazzmusiker und Saxofonisten Joe Kučera vor: Leben in Balance, Shaker Media, 2010, Autor: Ulf G. Stuberger.

In der Stille zwischen den Zeilen wird Joe Kučera sein Saxofon zum Singen bringen.

Sonntag, 20. Februar 2011 – 18.00 Uhr

Hektorstr. 9-10
10711 Berlin (U7 Adenauerplatz), Tel. 030 432 093 68
www.leselounge-birgitbauer.de

Eintritt: Euro 5,00

Leben in Balance
Prag, 1. Maifeiertag 1962 „Tag der Arbeiterklasse“.
… In einer kommunistischen Diktatur, wir vorbei an der Tribüne, auf der der tschechische Staatspräsident Antonin Novotný dem Arbeitervolk winkt. Und der merkt nicht, dass da unten eine Musikergruppe statt kommunistischer Marsch- und Kampflieder des Proletariats, wie es sich an diesem Tag gehört, amerikanische Jazzmusik spielt! …

Das Leben von Joe Kučera ist so aufregend wie seine Musik. Im Verlauf seiner Musikerkarriere prägte er mit seinem eigenwillig lyrischen Spiel mehr als drei Dutzend LPs und CDs und arbeitete mit international renommierten Musikern wie Alexis Korner, Tony Sheridan, Jesse Ballard, Hans Hartmann, Pete Wyoming Bender, Jackie Leven und der tschechischen Legende Marta Kubišová.
Es ist das pure Vergnügen, ja Freude, ihn mit allen Sinnen zu erleben.

Joe Kučera, am 8. Juli 1943 in Prag geboren, ist Saxophonist/Jazz-Flötist. 1969, ein Jahr nach dem Prager Frühling, flüchtete er aus der damals kommunistischen Tschechoslowakei in den Westen. Er lebte in Wien, in England und heute in Berlin. Er gab Konzerte in Japan, Paris und Berlin und war von 1997 bis 2008 künstlerischer Leiter des Jazz Meeting Berlin. Seit 2009 ist er künstlerischer Leiter des Festivals Europe Blues Train, dessen Initiator er auch ist.

www.joe-kucera.com
www.myspace.com/joekucera

Hubertus von Bredow, Gitarrist, als Sohn eines Brandenburgers und einer namibischen Farmerstochter im tiefsten Bayerischen Walde geboren, zog es früh zur Kunst. Seit 1984 lebt er in Berlin und musiziert in verschiedenen Bands: New Orleans Hot Peppers, Strings Get Wings, Rhythm & Schmus Band, Magnolia Jazzband, Umbrella Jazzband, Jule Manger Band, Jazz Company Berlin und natürlich die East Star Band.

 

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SILENCIO

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Im Rahmen von Printemps des Poetès – ein Netzwerk rund um die Poesie, zum dritten Mal in Berlin stattfindend – stellen die bildende Künstlerin Diana Obinja und die Autorin Cornelia Becker ihr Projekt

SILENCIO vor.

In der Ausstellung werden die Künstlerinnen das Aufbrechen von Sprachelementen und ihre Überführung in das Bild-Medium darstellen. Durch die Verbindung von Fotografie und Textfragmenten soll die traditionelle Textrezeption überschritten werden. Schreibgesten hinterlassen Sprachspuren auf vorgefundenem Bildmaterial, so dass Bild und Schrift beginnen, sich miteinander zu unterhalten und Verdichtungen entstehen.

Die stumme Verkörperung der Sprache wird zur beredten Form im Bild.

Ausstellungseröffnung am 7.März um 19 Uhr.

Performance am 18. März. Wir erwarten Sie ab 19 Uhr.

Ausstellungsschluß am 27. März 2011.

Theodor Ebert

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Theodor Ebert fragt: Was heißt schon „kreativ Schreiben“?

Sonntag, 13. Februar 2011 – 18.00 Uhr – Galerie Fantom e.V.

Hektorstr. 9-10
10711 Berlin (U7 Adenauerplatz), Tel. 030 432 093 68
www.leselounge-birgitbauer.de

Eintritt: Euro 4,00

Was heißt schon „kreativ Schreiben“?
Acht Jahre Lehrling in Schreibseminaren und Schreibgruppen

Kann man im fortgeschrittenen Alter das literarische Schreiben noch lernen? Wie hilfreich sind dabei aktuelle Angebote zum kreativen Schreiben? Theodor Ebert, der u.a. Germanistik studiert und als Politologe zahlreiche Fachbücher und Aufsätze zur Friedensforschung und gewaltfreien Konfliktaustragung verfasst hatte, erinnerte sich nach der Pensionierung seines Jugendtraums, Schriftsteller zu werden. Zwischen 2003 und 2010 besuchte er fünf Schreibkurse bei renommierten Schreiblehrer/innen. Er wird einen (selbst)kritischen Einblick in die Werkstätten geben und die Methoden der Ausbildung und auch Texte seiner Lehrzeit zur Diskussion stellen.

Univ.-Prof. Dr. Theodor Ebert, geb. 1937 in Stuttgart. Studium der Geschichte, Germanistik und Politischen Wissenschaft in Tübingen, München, London, Paris und Erlangen. Von 1966 bis 2002 Lehr- und Forschungstätigkeit am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Seit 1969 Herausgeber von „Gewaltfreie Aktion. Vierteljahreshefte für Frieden und Gerechtigkeit“. Neben den Publikationen zur Friedens- und Konfliktforschung einige Reisetagebücher.

Veröffentlichungen (Auswahl aus jüngerer Zeit):
– Vor Ort mit dem Zivilen Friedensdienst. Spätsommerliche Reise ins frühere Jugoslawien.  In: Gewaltfreie Aktion, Heft 152, 2007
– In Israel und Jordanien. Von den Folgen kreativen Schreibens und politisierter Archäologie. In: Gewaltfreie Aktion, H. 158/159, 2010

Brundibár

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Die Grafikedition Brundibár des Brüsseler Atelier Kasba (eine Gruppe von jungen belgischen Künstlern, die wir regelmäßig bei Fantom ausstellen) aus dem Jahr 2001 erinnert an die Kinder-Oper ‚Brundibár’ von Hans Krása, die im Konzentrationslager Theresienstadt von dort inhaftierten Jungen und Mädchen aufgeführt wurde.

Eröffnung 11. Februar 2011 – 19.00 Uhr

Ausstellung vom 11.02. – 27.02.2011
Öffnungszeiten Donnerstag bis Sonntag von 17.00-20.00 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung: 0176.83154530