Archive for 2011

Der Verlag C & N lädt ein

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Der Verlag C & N zieht am Samstag, den 17.12.2011 in die Hektorstraße 9-10 um. Das wollen wir an diesem Tag ab 19:00 Uhr feiern und laden sehr herzlich ein.
Wir feiern mit Wort und Klang, Text und Musik und… Wein.

Buchvorstellung „Gespräche mit Arbeitslosen“ von Nadja Messerschmidt

Musikalische Darbietung; Vicente Tolaba, Musiker und Sänger aus Argentinien

 

Fantom e.V.  – Netzwerk für Kunst und Geschichte(n)
Hektorstr. 9 – 10
10711 Berlin (U-7 Adenauerplatz)
Tel. 030.432 093 68
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Eintritt frei

Wie es War

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Michael Wildenhain liest aus seinem soeben erschienenen Gedichtband Wie es War im Rahmen von Birgit Bauers LeseLounge

Sonntag, den 11. Dezember 2011 – 18.00 Uhr

Seit seinem Erstlingsroman Zum Beispiel K. (Rotbuch, 1983) gilt Michael Wildenhain im Literatubetrieb als politischer Autor. Aber er ist auch Lyriker. Sein erster Gedichtband Die Zeit als Wolf (Landespresse Weilerswist) erschien bereits 1995. Nun legt Wildenhain einen weiteren Gedichtband vor: Wie es war, und Thomas Wild vom Berliner Tagesspiegel begeistert sich: „Das Wunderbare an Wildenhains Gedichten ist, dass sie vom Einfachen ebenso sprechen können wie vom Schweren. Vom Licht im Juli und September, vom Berliner Wedding oder der französischen Provence. Von der Helle in einer Kinderstimme, von der Magie „deines runden / Atems wenn du dich mir gibst“ und vom Schrecken „wenn du zögerst wenn ich frage / ob du mich noch immer liebst.““
Mit ungewöhnlicher Sensibilität erkundet Wildenhain in seinen Gedichten jene tief in der Erinnerung vibrierenden Momente zwischen Erwartung und Enttäuschung, Verlangen und Vergeblichkeit. So wie der Lyriker die Prosa formt, so ist es der Erzähler Wildenhain, der Erinnerungen, Momentaufnahmen, Gesprächssplitter in Gedichte bannt (Insa Wilke, Die Zeit). Gleich einem Echolot erkundet er die individualistisch verschlossenen Herzenswinkel ebenso wie er jene unverhoffte Erfüllung feiert, in der die zweisame Einsamkeit für eine Sekunde oder eine Nacht hinfällig wird. Umzingelt von der postmodernen Grammatik der Gefühle, wo sich die Liebe im Niemandsland zwischen Passion und Karriereplanung verliert, gelingt es dem Lyriker Wildenhain, mit jedem Vers festzuhalten an der Brüchigkeit eines unwahrscheinlichen Glücks.

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Infotelefon 0172 32 63 199
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Eintritt: € 5,00

Michael O’Sullivan

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Der irische Dichter, Filmemacher und Maler wird aus seinen international preisgekrönten Gedichten lesen.

Am Sonntag, 20. November, um 18:00 Uhr

Dabei wird Michael O’Sullivan Einblicke in seine Arbeitsweise geben und erklären, weshalb die Entwicklung manch eines seiner Gedichte, von der Idee bis zur endgültigen Fassung, mitunter Jahre in Anspruch nehmen kann. Er wird in seine Gedichte so einführen, dass auch Zuhörer mit geringen Englischkenntnissen seinen Erklärungen folgen können.

The audience can expect poems from many of his award-winning collections. He will speak about the origin of the poems and their development over the years. Each poem will be introduced in a simple direct manner to assist members of the audience whose English may not be very advanced. Poems from childhood will be included which will be understood by everyone.

Michael O’Sullivan studierte am University College Cork und am Trinity College in Dublin Philosophie und Englisch. Als erster irischer Dichter erhielt er 1993 den international renommierten American Cloverdale Award für seinen Gedichtband THE PHYSICS OF PARTING. Für seinen Kurzfilm STRANGER IN THE HOUSE erhielt er 2010 beim internationalen Filmfestival in Irland den Regiepreis. Seit 25 Jahren lehrt er weltweit Creative Writing. Zurzeit lebt er in Berlin. michaelosullivan59.weebly.com

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Ioana Meier Ostafi

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Ausstellung – Malerei

Vernissage am Freitag, den 18. November 19:00 Uhr

Angesichts des Bildes verstummen die Worte. Im Rahmen einer Ausstellung schaffen sie, im glücklichsten Falle, blasse  Parallelräume. Es geschah, dass Ioana Meier Ostafi, eine ausgezeichnete Cellistin, in Einsamkeit versank, um jenseits der Musik und des ruhmreichen Rampenlichts eine eindringlich expressive, scheinbar chaotische Bilderwelt zu schaffen. Diese lebendige Bilderwelt zeugt für einen überwältigenden Gestaltungstrieb und mutet schließlich wie ein verzweifelter Versuch an, Spukgestalten zu exorzieren. Ihre spontane, kraftvolle, authentische Geste trifft verblüffend den humanen Kern, wirkt wie eine stumme Klage der immerwährenden Existenztragödie, wie eine erschütternde, abklärende Beichte, die wiederum an Bachs Solosuiten denken lässt.
(François Pamfil, Kunstkritiker. Deutsche Fassung von Ana Popescu)

Ioana Meier Ostafi studierte an der Bukarester Musikuniversität.  Sie war langjähriges Mitglied des Philharmonischen Orchesters Bukarest. Ihre Aktivitäten umfassen weltweit zahlreiche Konzerte als Solistin, Rundfunk-  und Fernsehauftritte, Konzerteinladungen zu namhaften Festivals.
Durch ihre Liebe und Talent zur Malerei ergänzt sie meisterhaft Ihre künstlerische Darbietung.
Ioana Meier Ostafi lebt heute in Frankfurt am Main.

Ausstellung vom 19.11.2011 bis zum 8.12.2011

Öffnungszeiten dieser Ausstellung:
19.11.2011 – 08.12.2011
Di – So  16:00 – 20:00 Uhr
Tel.  030.432 093 68

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Keine Heimat nirgendwo…

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Clarisse Cossais: präsentiert ihr Feature „Keine Heimat nirgendwo – Roma in Frankreichs Lagern“ im Rahmen von Birgit Bauers LeseLounge

Am Sonntag, 6. November, um 18:00 Uhr

Im Sommer 2010 schlugen zehn Roma-Familien ihre Zelte in der Nähe der Stadt Blois im Loire-Tal auf. Sie waren aus einem großen Roma-Lager nach Rumänien abgeschoben worden und nach kurzer Zeit nach Frankreich zurückgekehrt, wo sie auf ein menschenwürdiges Leben hofften. Aber Präsident Sarkozy, der im Vorfeld zu den Wahlen 2012 auf Stimmenfang ist, droht mit erneuter Abschiebung.
Die Autorin hat die Familien und ihre Helfer in der Nähe von Blois getroffen und sie in ihrem Alltag begleitet. Die Menschen erzählen davon, wie sie versuchen, der Abschiebungswelle zu trotzen.
Clarisse Cossais, geboren in Marseille, studierte Germanistik und promovierte in Straßburg. Sie lebt seit 1991 in Berlin und arbeitet seit 1993 als Autorin und Regisseurin für Deutschlandradio Kultur. Für ihr Feature „La Sehnsucht. Franzosen in Berlin“ (SWR 2008) erhielt sie den deutsch-französischen Journalistenpreis 2009.

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Der Tod

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Ausstellug von Oscar Castillo (Malerei)

Ausstellungseröffnung Donnerstag 27. Oktober 2011 19:00 Uhr

Der scheinbar unbekümmerte Umgang mit dem Tod in der mexikanischen Kultur faszinierte Europäer immer wieder. Selbst in Berlin sind die romantischen Feiern zum mexikanischen Todestag zu einem festen kulturellen Bestandteil geworden. Aber hat die mexikanische Kultur wirklich eine engere Beziehung zum Tod? Haben die Menschen dort etwas verstanden, wovon man in Europa nichts weiß?
Auch die europäischen Kulturen versuchten durch die Jahrhunderte hindurch, das Wesen des Todes in bildlichen Darstellungen zu erfassen. Verharrte hier das künstlerische Verstehen im Erinnern an die unausweichliche eigene Zukunft, dem Momento Mori?
Erstaunlicherweise treffen sich beide Kulturkreise, der mexikanische, wie der europäische in der Personifizierung des Todes. Doch für den einen scheint der Tod ein lebensfreudiges Wesen zu sein, was für den anderen ein teuflisches Schreckgespenst ist.

Ausstellung vom 28.10.2011 bis 7.11.2011

Öffnungszeiten für diese Ausstellung:
Dienstag bis Sonntag von 14.00 bis 20.00 Uhr

Am Dienstag, 1. November, ab 18.00 Uhr, laden wir mit mexikanischen Spezialitäten und Getränken ein zum Mexikanischen Totenfest.

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Oscar Castillo: +49 (0) 30 740 73 87 3
www.oscar-castillo.de
Zeichenkurse und Malereikurse

Yaşamak (zu Deutsch: Leben)

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Soloabend mit der Berliner Jazzsängerin Defne Şahin im im Rahmen der LeseLounge von Birgit Bauer

Für ihr Debüt-Album Yaşamak vertonte Defne Şahin Gedichte des großen türkischen Dichters Nâzım Hikmet, der als Regimekritiker 16 Jahre seines Lebens im Gefängnis verbrachte. Von seinem ungebrochenen Freiheitsgedanken und der starken Naturverbundenheit seiner Texte inspiriert, erschafft die Berliner Jazzsängerin türkischer Herkunft mit ihren von Jazz, Pop, Bossa Nova und Elementen mediterraner Volksmusik geprägten Kompositionen eine ganz eigenwillige Klangwelt, die Hikmets Lyrik zu neuem Leben erweckt. So frei wie die Gedichte des türkischen Dichters Nâzım Hikmet ist auch das Album Yaşamak, immer auf der klanglichen Suche nach dem Weiten. Dabei gelingt es der jungen Sängerin, die orientalischen Melodien und Rhythmen ihrer türkischen Wurzeln mit dem Jazz zu vereinen.

Lassen Sie sich von dieser wunderbaren Jazzsängerin verzaubern.

Sonntag, 23. Oktober, um 18:00 Uhr

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Eintritt: € 5,00

 

Grausame Wahrheiten

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Isabella Bach und Barbara Ahrens lesen im Rahmen des von den Mörderischen Schwestern organisierten 2. Berliner Frauenkrimifestivals (20.9. – 30.10.2011) aus ihren Kurz-Krimis.

Grausame Wahrheiten
Veitstanz von Isabella Bach
Der Frankfurter Streifenpolizist Cornelius Burggrabe und seine Frau Cora gewinnen eine Karibik-Kreuzfahrt. Zwei Tage vor der Heimreise meldet Cora ihren Mann als vermisst. (Lesezeit: 25 Minuten)
Veitstanz basiert auf einem Zeitschriftenartikel über die vielen Menschen, die Kreuzfahrtschiffen verloren gehen. www.13.schwestern.de/bach

Digitale Träume von Barbara Ahrens
Die Gewohnheiten ihrer Nachbarn in der Marzahner Platte bieten der westdeutschen Soziologiestudentin Luci willkommenes Material für die Diplomarbeit – genau wie ihr Job bei einer Partner-Agentur. Der Job ist mies bezahlt und dann passieren auch noch Dinge, die sie in ungeahnte Schwierigkeiten bringen. (Lesezeit: 25 Minuten)
Digitale Träume erschien in der Anthologie Berliner Morde, Wellhöfer-Verlag, Mannheim 2009 www.13schwestern.de/ahrens

Dienstag, den 4. Oktober 2011 – 18.00 Uhr

Galerie Fantom e.V.
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Eintritt: € 5,00

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Voranmeldungen sind willkommen!

Mit den passenden Schuhen vergisst man die Füße (Zhuangzi)

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Schwarz-Weiß-Fotos von Carla Andréa Richter

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 5. Oktober 2011, 19:00 Uhr

Carla Richter über ihr Thema:
Der chinesische Dichter-Philosoph Zhuangzi (3.-4. Jh.v.Chr.) will uns mit diesem Spruch – so der Autor Henrik Jäger des gleichnamigen Lesebuches – anregen, den Mut zum Eigenen („zu den passenden Schuhen“) zu finden, denn :
„Kein Ziel, keine Idee ist so bedeutsam wie die tiefen Sehnsüchte, die jeder Mensch in seinem Herzen trägt und die ihn ausmachen.“
Es mag alltäglich klingen, eine Fotoreihe dem Thema Füße und Schuhe zu widmen. Sie sind am weitesten vom Kopf entfernt und genießen daher meist wenig Beachtung.
Doch bei alleiniger Betrachtung erzählen sie plötzlich Geschichten durch ihre Haltung, Bewegung, ihre Kleidung, ihr Alter.
Und vielleicht denken wir: in welche Schuhe passe ich eigentlich?

Carla Andréa Richter wurde in Dresden geboren, studierte und promovierte in Berlin und Göttingen. Sie ist Kardiologin und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fotografie und Malerei.
Seit 2001 lebt und arbeitet sie wieder in Berlin.
Kontakt: Drcarlarichter@arcor.de

Galerie Fantom e.V.
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10711 Berlin Charlottenburg
Tel. 030.432 093 68
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Öffnungszeiten dieser Ausstellung:

05.10.-20.10.2011
Do und Fr 16:00 – 20:00 Uhr
Sa und So 12:00 -18:00 Uhr
Tel.  030.432 093 68

Wer liebt, hat recht

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Anita Kugler-Lenz liest aus ihrem Roman „Wer liebt, hat recht“.

Sonntag, 25. September 2011 – 18.00 Uhr

Galerie Fantom e. V.
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Infotelefon 0172 23 63 199
www.leselounge-birgitbauer.de
Eintritt: € 5,00

„Mein Mann betrügt mich, ich weiß es genau.“ Mit diesem Satz beginnt ein leidenschaftliches Ehedrama.

Die Ich-Erzählerin, eine in Berlin lebende Journalistin, ist seit 28 Jahren verheiratet und freut sich gerade darauf, Großmutter zu werden, als sie zufällig entdeckt, dass ihr Ehemann ein Doppelleben führt. Als Literaturprofessor in Tübingen hat er sich ein zweites Leben aufgebaut, während sie in der Hauptstadt nicht einmal ahnte, dass ihre Ehe offensichtlich seit geraumer Zeit eigentlich nur noch auf dem Papier bestand.

Die Betrogene beginnt, ihr Gefühlschaos zu protokollieren, als sie – worst case – obendrein auch noch erfährt, dass ihr Ehemann gerade Vater geworden ist. Das Ehedrama nimmt seinen Lauf. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, bei der beide Ehepartner immer wieder auf das Karussell ihrer verrückten Liebe aufspringen, die sie nach 28 Ehejahren doch immer noch für einander empfinden.

Beklemmend komisch wird diese Liebesgeschichte im sarkastischen Ton mit drastischen Worten erzählt. Dabei werden die komplexen und ambivalenten Gefühlswelten der Ehepartner fein gezeichnet, ohne Weichzeichner und kein bisschen weinerlich. Eine großartige Liebesgeschichte.

Anita Kugler, 1945 geboren, ist Buchhändlerin, Historikerin, Politologin und war als Journalistin über viele Jahre bei der „tageszeitung“ für das Politische Buch und zeitgeschichtliche Themen zuständig. Sie veröffentlichte Bücher über Zwangsarbeit und amerikanische Automobilkonzerne im Dritten Reich. Im Jahr 2000 erschien ihr Roman Wer liebt, hat recht, der zum Bestseller avancierte, mit Iris Berben in der Hauptrolle verfilmt und von ihr auch als Hörbuch eingesprochen wurde. 2011 wurde der Roman bei KiWi neu verlegt. 2004 veröffentlichte sie Scherwitz Der jüdische SS-Offizier, Biografie, Kiepenheuer & Witsch. Sie ist deutsch-baltischer Herkunft und stolz darauf, vom Museum „Juden in Lettland“ (Riga) zum „Mitglied Nummer 2“ ernannt worden zu sein.